Im Jahr 1946 erblickt die Vespa in den kriegszerstörten Fabrikhallen der Firma Piaggio in Pontedera, Italien, das Licht der Welt. Entwickelt vom Hubschrauber-Ingenieur Corradino D’Ascanio in nur sieben Wochen, beginnt die Vespa ihre erfolgreiche Verbreitung in der damaligen Bundesrepublik Deutschland. Sie wird schnell zum Symbol für Freiheit und eine praktische Fortbewegungsmöglichkeit für Familien.
In Berlin formiert sich eine lebendige Gemeinschaft von Vespafahrern, die sich zu Clubabenden und Ausfahrten ins Umland treffen. Die Gründung des Vespa Club Berlin wird vorbereitet. Am 15. März 1952 findet schließlich die Gründungsversammlung des Vespa Club Berlin e.V. (ADAC) statt. Das Gründungsprotokoll wird auf der Rückseite einer Preisliste einer Fleischwaren-Großhandlung vom 10. Februar 1951 festgehalten.
Vereinssatzung
Im Jahr 1954 veranstaltete der Vespa Club Berlin (vcb) seine erste Sportveranstaltung unter dem Titel „Knatterton in Nöten“. Gleichzeitig führte die erste Osterreise des Vereins in den malerischen Harz, während auf der Berliner AVUS die Formel-1 gastierte, wo Karl Kling vor Juan Manuel Fangio und Hans Herrmann siegte. Ein Jahr später, 1955, erlebte der vcb ein weiteres Highlight: Auf der Trabrennbahn Mariendorf fand das erste Vespa-Sulky-Rennen statt, das die Begeisterung für die Vespa weiter entfachte.
Im April 1956 erschien die erste Ausgabe der Clubzeitung „Berliner Vespa-Nachrichten“. Zudem feierte der vcb die Premiere seiner Zuverlässigkeitsfahrt für Roller und Mobile, an der 98 Teilnehmer, darunter 28 aus Westdeutschland, teilnahmen. Diese Veranstaltung umfasste eine Start- und Bergprüfung sowie einen Rundkurs über 130 Kilometer.
1957 halfen die Sportwarte des vcb dem ADAC bei der Durchführung der ADAC-Grunewaldfahrt, einer Zuverlässigkeitsfahrt für Lizenznehmer auf Zwei- und Dreirädern. In diesem Jahr wurde auch die von den Amerikanern gespendete Kongresshalle eingeweiht. Die Clubkameraden fuhren mit ihren Vespas in alle Länder Europas, und mit dem VW Käfer erzielten die Mitglieder erste Erfolge bei Rallyes, was den Beginn des automobilen Zeitalters im vcb markierte, obwohl die Vespa weiterhin als Sportgerät diente.
1958 war ein weiteres aufregendes Jahr: Roller- und Wagenfahrer nahmen am ersten Berliner Turnier des MC-Post im Berliner Lustgarten teil. Der vcb stach bei seiner ersten Dampferfahrt in See und organisierte ein Hallengeschicklichkeitsturnier zur Wassersport-Ausstellung unter dem Funkturm.
Im Jahr 1959 fuhren neun Vespas des vcb zum Internationalen Deutschen Vespa-Treffen nach Heidelberg, wo sich beeindruckende 1.000 Vespas aus ganz Europa versammelten. In diesem Jahr wurde auch der Grundstein für das ADAC-Haus in der Bundesallee gelegt, was die wachsende Bedeutung des vcb weiter unterstrich.
Am 8. Mai 1960 trat der Vespa Club Berlin (vcb) erstmals als Veranstalter eines Automobil-Wettbewerbs auf und organisierte das 1. Wagen-Turnier in der Stadt. Vor 10.000 Zuschauern in der Deutschlandhalle demonstrierten sechs Clubkameraden ein beeindruckendes Roller-Turnier. Im selben Jahr wurde Jürgen Dienst in den Vorstand gewählt.
1961 besuchte der Auto-Union-Pilot Hans Stuck Senior den vcb, während 112 Starter zum ersten schnellen Turnier auf dem Flughafen Tempelhof kamen, das den Grundstein für den Auto-Slalom in Berlin legte. Im Oktober fand die „24-Stunden auf der AVUS“ für Zwei- und Dreiräder statt, an der unsere Mitglieder auf vier Vespas teilnahmen.
Im Jahr 1962 organisierte der ADAC die 1000-Kilometer-Fahrt von Berlin nach Braunschweig, Nürnberg und zurück für Zwei- und Dreiräder, und der vcb sicherte erstmals die Südkurve beim ADAC-AVUS-Rennen. 1963 zählte der vcb 62 Mitglieder, und CK Friedrich Mell wurde zum Sportleiter gewählt.
1964 feierte der ADAC Berlin sein 60-jähriges Bestehen mit 50.000 Mitgliedern, während der vcb sein erstes Miniatur-Autorennen veranstaltete und die 5. Vespa-Zielfahrt nach Berlin durchführte. In diesem Jahr fanden auf der AVUS an drei Wochenenden Rennen statt.
1965 ging die Clubzeitung in den 10. Jahrgang, und der „Kaiserstein“ wurde für viele Jahre unser Clublokal. 1966 führte der vcb seinen ersten Beifahrer-Lehrgang durch und organisierte die erste Autoslalom-Veranstaltung nach ONS-Richtlinien für Lizenzfahrer in Berlin.
Im Mai 1967 fand die erste richtige Rallye für Lizenzfahrer, die Nachtprüfungsfahrt „Rund um Helmstedt“, statt. Die Clubzeitung erhielt den neuen Titel „vcb-information“, und Hans Stuck junior fuhr in der Formel-V. Der vcb feierte Erfolge bei Langstrecken-Rallyes mit 29 Gold-, 4 Silber- und 1 Bronzeplakette.
1968 führte eine Clubreise zur „Langen Anna“ nach Helgoland, während in Österreich Neuwagen mit einer Scheibenwaschanlage ausgestattet werden mussten. Der vcb veranstaltete mit 96 Startern seinen 4. Autoslalom auf dem Schöneberger Kleeblatt.
1969 ging die Osterreise in die Fränkische Schweiz, und der vcb fuhr ohne Autos nach Malmö und Kopenhagen. In diesem Jahr wurde das Automobil im vcb endgültig zur dominierenden Fortbewegungsart, während die Vespa zunehmend in den Hintergrund trat.
Im Jahr 1970 entwirft Sportleiter Fritz Mell eine neue Clubnadel, während beim 24-Stunden-Rennen der Le-Mans-Start abgeschafft wird. Die Osterreise führt 42 vcb-Mitglieder ins Bungalow-Feriendorf Steigerwald, und vier Clubkameraden haben bereits das ADAC-Sportabzeichen in Gold errungen. Der vcb zählt nun 68 Mitglieder, während der ADAC-Gesamtclub auf 2 Millionen wächst. Bei einem Ausflug zum Slalomfahren und Spargelessen zum RSC-Wolfenbüttel zeigt der vcb seine Vielseitigkeit.
Am 1. März 1971 wächst die Mitgliederzahl auf 75. Das Viermächteabkommen erleichtert den Berlinern die Überwindung der Grenze, und die Osterreise führt zur Burg Lauenstein. Im September wird die neue AVUS-Nordkurve fertiggestellt, und der vcb sichert weiterhin die Südkurve. Bei einem Sektempfang überreicht der Club Hans Stuck Senior einen Klinkerstein der alten Nordkurven-Steilwand. In diesem Jahr engagieren sich 46 Sportwarte an 246 Einsatztagen, während 20 Clubkameraden bei Rallyes und neun bei Slalomveranstaltungen starten.
1972 wird der vcb 20 Jahre alt und feiert im Dachgarten des Hotels Europäischer Hof. Sieben Rallye-Teams starten erstmals unter der Bewerber-Lizenz „vcb-berlin“ bei der Leineweber-Rallye. Klaus-Dieter Heinz, alias Fongo, wird als erstes vcb-Mitglied mit dem Sportabzeichen in Gold mit Brillanten ausgezeichnet.
Die neue AVUS wird 1973 eingeweiht, und die Osterreise führt nach Arnbruck im Bayerischen Wald. Der vcb veranstaltet sein erstes Jugend-Fahrrad-Turnier mit 120 Startern.
1974 bringt die Ölkrise das erste sonntägliche Fahrverbot in der Bundesrepublik, was auch den Motorsport beeinträchtigt. Der vcb feiert 10 Jahre Miniatur-Rennsport, und 20 Clubkameraden nehmen an Vier-Stunden-Mannschaftsrennen teil. Der vcb-Autoslalom erhält erstmals das Prädikat „Lauf zur Deutschen Slalom-Meisterschaft“.
Im Jahr 1975 erscheint die vcb-Information im 20. Jahrgang, und das Miniatur-Autorennen feiert seine 50. Veranstaltung. Neu im Angebot ist das Slalomtraining für Berliner Motorsportler.
1976 führt die Osterreise nach Fuchsenstein in Bayern, und 62 vcb-Mitglieder unternehmen einen Tagesausflug in den Spreewald. Für die reaktivierte Rallye AVUS organisiert der vcb eine Sonderprüfung auf dem Flughafen Tempelhof. In diesem Jahr wird die ständige Konferenz der ADAC-Ortsclubs gegründet, und der vcb veranstaltet seinen 20. Autoslalom.
1977 feiert der vcb sein 25-jähriges Bestehen. Im Jahr 1978 ist der finnische Rallye-Star Rauno Aaltonen zu Gast und berichtet aus der WM-Szene. Für das AVUS-Motorrad-Rennen wird die Rennstrecke auf rund drei Kilometer verkürzt.
1979 unternimmt der vcb seine erste Clubreise zum Norisring-Rennen nach Nürnberg und feiert seinen ersten Deutschen Meister: Helmut Schmidtchen, der mit seinem Simca Rallye 3 am schnellsten um die rot-weißen Hütchen auf bundesdeutschen Slalompisten fährt.
Im Jahr 1980 wächst der vcb auf 86 Mitglieder. Mit Unterstützung von Michael Heine wird das Alfa 33/vcb-Slalomteam gegründet. Ein Jahr später, 1981, findet der 25. vcb-Auto-Slalom im Endlauf zur Deutschen Slalom-Meisterschaft statt – ein besonderes Highlight, da Zuschauer erstmals auf den Flughafen Tempelhof zugelassen werden.
1982 präsentiert Schriftführer Uwe Lenz ein wegweisendes Konzept für die Nachwuchsarbeit im Motorsport: Das vcb-Juniorteam wird ins Leben gerufen. Nach einer zweijährigen Pause kehrt das ADAC-AVUS-Rennen zurück, und die vcb-Seifenkiste gewinnt das Berliner Seifenkisten-Derby auf dem Mehringdamm.
Im Jahr 1983 feiert der vcb sein 75. Miniatur-Autorennen, während der ADAC die AVUS-Haupttribüne pachtet. 1984 wird zu einer Sternstunde für den vcb, als die Rallye-Weltmeister Walter Röhrl und Christian Geistdörfer exklusiv für 120 Minuten zu Gast sind. Der ADAC veranstaltet sein erstes Hallen-Cross in der Deutschlandhalle, und der vcb übernimmt die Streckensicherung. Zudem wird ein Computer angeschafft, und der 30. Autoslalom wird durchgeführt.
1985 geht die vcb-Information in ihr 30. Jahr, und das 80. Miniatur-Autorennen wird ausgerichtet – leider fast das letzte seiner Art. Neu im Programm sind zwei Kart-Trainingstage, und 55 Sportwarte sichern die AVUS-Südkurve beim ADAC-Rennen. Für ein Rallyetraining auf Schotter mietet der vcb den Uhlenköper Ring, und ECK Ernst Maschke spendiert dem Club eine Frankiermaschine. Auch der Vorsitzende Dr. Werner Rottenberg wird geehrt und erhält das Sportabzeichen in Gold mit Brillanten.
Am 5. März 1986 verstirbt das Gründungs- und Ehrenmitglied Willy Schaal. Der vcb veranstaltet seine erste Kompaktrallye, während die SPD in Berlin den Motorsport verbieten will. Trotz dieser Herausforderungen bleibt der vcb aktiv: Die Sportwarte sind an 600 Tagen im Jahr im Einsatz, und die Lizenzfahrer melden 400 Starts.
Im Februar 1987 sichert der vcb die Strecke beim Eisspeedway-Team-Finale in Berlin. Mit der Mitgliedsnummer 129 wird Peter Diekmann, der erste Gruppe-A-Rallye-Weltmeister, Mitglied des vcb. An der traditionellen DMV-Herbstfahrt nehmen 34 Lizenzfahrer und 12 Mitglieder des vcb-Juniorteams teil. CK Udo Schilder wird Nationaler Berliner Rallye-Meister, und Thomas Liebeck vom vcb-Juniorteam wird bester Slalomfahrer der Saison.
1988 wird der vcb vom Berliner Senat für die beste Vereinsjugendarbeit ausgezeichnet. Die Tour d’Europe startet in Berlin, und neun Teams aus der Stadt sind dabei.
Im Jahr 1989 passt der vcb sein Erscheinungsbild den 90er Jahren an und gestaltet alle Drucksachen neu. Angesichts des rot-grünen Senats, der gegen das Auto und den Motorsport Front macht, wird die „Tempo 100 Verfügung“ auf der AVUS zum Höhepunkt der Herausforderungen. Dennoch stehen die CKs Dieter und Jack Porath aus dem vcb-Juniorteam als Nationale Berliner Rallyemeister ganz oben auf dem Treppchen.
Im Januar 1990 treffen sich der vcb und der MC-FSE zu einem gemeinsamen Clubabend in Ostberlin, was zu einer kurzen, aber fruchtbaren Partnerschaft führt. Gemeinsam unternehmen sie einen Ausflug in die Märkische Schweiz und sind Gäste des FSE bei einem Rallye-Trainingswochenende am Köthener See. In der Clubzeitung wird ein Infoblatt des FSE veröffentlicht, und beim Sportfahrertraining sind zum ersten Mal sportliche Trabbis auf dem Flughafen Tempelhof zu sehen.
1991 veranstaltet der vcb ein Schottertraining auf der Sandbahn in Lübbenau. Leider findet das vcb-Juniorteam erstmals keine neuen Interessenten mehr, was das Ende von zehn Jahren erfolgreicher Nachwuchsarbeit markiert, die 38 neue Mitglieder und viele Erfolge brachte.
Im Jahr 1992 feiert der vcb sein 40-jähriges Bestehen mit einer Geburtstags-Party im Restaurant Moskau im Zentrum Berlins. Jochen Salber und Horst Sommerfeld erhalten das ADAC-Leistungsabzeichen für Sportwarte in Gold mit Brillanten. Zudem unternimmt der vcb zum neunten Mal in Folge eine Osterreise nach Neubäu in Oberbayern, und der 39. vcb-Autoslalom um die Deutsche Meisterschaft findet erstmals im Autodrom von Kallinchen statt.
1993 werden die Clubkameraden Wolf-Dieter Giese und Klaus-Dieter Marcus Internationale Berliner Rallye-Meister, während Wolfgang Schröder den ADMV-Rallye-Pokal gewinnt. Das zehnte Internationale ADAC-Hallen-Cross findet in der ausverkauften Deutschlandhalle statt. Der vcb veranstaltet für 84 Autofahrer seinen 26. Fahrerlehrgang mit Unterstützung des Radiosenders r.s.2 und der Berliner Nissan-Händler.
Im Jahr 1994 zieht der vcb in ein neues Clublokal, das Motel Grunewald. Der Club kauft ein Jugend-Kart, und ECK Heinz Kropp spendiert ein zweites. Am 10. April wird mit Hilfe des MSC-Berlin das vcb-Kart-Junior-Team gegründet, dem sich 21 Jugendliche anschließen. Am 4. Juni findet der erste vcb-Kart-Slalom statt, und 101 Jugendliche nehmen am vcb-Fahrrad-Turnier teil.
1995 geht die Clubzeitung „vcb-information“ in den 40. Jahrgang. Das 10. vcb-Sportfahrer-Training findet auf dem Flugplatz Neuhardenberg statt, und am 30. April veranstaltet der vcb sein erstes Hallen-Kart-Rennen mit 30 Teilnehmern. Die letzte Osterreise nach Neubäu wird unternommen, und sieben vcb-Rallye-Teams starten bei der 10. vcb-Rallye-Berlin auf dem Flughafen Neuhardenberg, insgesamt sind 60 Teams dabei. In Oschersleben erfolgt der erste Spatenstich für den MOTOPARK.
Im Jahr 1996 findet das letzte große AVUS-Rennen statt – allerdings nur bei trockenem Wetter. Unsere Clubkameraden Berßen und Depping gewinnen die Deutschland-Rallye.
1997 debütiert eine neue Rennserie, die „Top 10“, in Deutschland. Wolfgang Oelschläger wird zum Ehrenmitglied im vcb ernannt, und der Clubbeitrag beträgt nun DM 100. Der MOTOPARK Oschersleben bei Magdeburg wird im Juli eröffnet, und der vcb führt dort am 20. September seine erste Rundstreckenveranstaltung mit 20 Tourenwagen durch. Zudem wird der 10. Kart-Slalom ausgerichtet.
Im Jahr 1998 wird im MOTOPARK Oschersleben vom ms-vehrte und vcb eine neue Rennserie ins Leben gerufen: der Börde-Sprint-Cup. 52 vcb-Mitglieder unterstützen die 14. vcb-Rallye Berlin, deren Rallye-Zentrum das Hotel Berliner Ring ist, und Egon Reimann sowie Peter Wingens gewinnen. Im November veranstaltet der vcb zum ersten Mal offiziell die „Oscherslebener Testtage“ (OTT).
Das vcb-Slalom-Junior-Team feierte 2000 beim PSV-Slalom in Groß Dölln seinen ersten Wettbewerb und veranstaltete sein zweites Kartrennen auf dem Templiner Ring. Im selben Jahr wurde der vcb als gemeinnütziger Verein anerkannt. Mit dem neuen vcb-Kart-Center in Teltow erhielt der Club ein eigenes Trainingsgelände, auf dem 2001 der 20. vcb-Kart-Slalom stattfand. Unsere Mitglieder Wolfgang Tscheuschner und Thomas Liebeck gewannen den vcb-Rallye-Pokal sowie die Rallye200-Meisterschaft des ADAC Berlin-Brandenburg, während der vcb auf 150 Mitglieder anwuchs.
2001 erzielte der vcb bei den Oscherslebener Testtagen mit 434 Teilnehmern ein Rekordergebnis, gefolgt von 400 Teilnehmern im Jahr 2002. In Linthe wurde ein modernes ADAC-Sicherheitszentrum errichtet, und der vcb war an neun Tagen im Jahr Veranstalter motorsportlicher Events, unterstützt von Sportwarten und Ehrengästen beim Jubiläum. Der 8. vcb-Bördesprint im Motopark Oschersleben verzeichnete am 29. Juni 2003 191 Teilnehmer, während 81 Teams im Mai bei der 20. ADAC/vcb-Rallye Berlin an den Start gingen.
2004 nahmen neun vcb-Mitglieder am PSV-Slalom in Eberswalde teil und 2005 unterstützte der vcb die Deutsche Rallyemeisterschaft mit einer Wertungsprüfung westlich von Oschersleben. Ck Luis-Erique Breuer wird 2006 Deutscher Kart-Slalom-Meister. 2007 fand die 10. Auflage der Oscherslebener Testtage (OTT) statt. Bei der 25. vcb-Rallye 2008 auf dem Teltow-Fläming-Ring starteten 68 Teams, und nach dem 30. vcb-Bördesprint feierte der Club erstmals in der Hotel-Sky-Lounge ein „Arena_Finale“. Zudem wurde 2008 ein Kart-Winterpokal ins Leben gerufen, der nach 15 Jahren Pause als Autoslalom auf dem Teltow-Fläming-Ring stattfand.
Im Jahr 2010 wurden die alten Regeln des Bördesprints überarbeitet: Aus den bisherigen Formaten entstanden echte Rundstreckenrennen mit Training, Qualifying und 30-minütigen Rennen im Formel-1-Startstil. 2011 musste der vcb aufgrund eines Veranstaltungsverbots auf dem Teltow-Fläming-Ring den 3. vcb-Kart-Winterpokal ins Leben rufen. In der Motorsport Arena Oschersleben gewann ein Foto-Modell aus Moskau den 40. vcb-Bördesprint auf einem Porsche GT3.
Im Mai 2012 fand der 49. Autoslalom statt, während der Jubiläums-50. Autoslalom aufgrund von Regen abgesagt werden musste. Im Oktober veranstaltete der vcb die 29. und 30. vcb-Rallye auf dem Lausitzring, gefolgt von der 15. Auflage der Oscherslebener Testtage Anfang November. Zu Beginn des Jahres 2013 zählte der Verein 93 Mitglieder, und 2014 startete er mit 96 Mitgliedern. Bei der ADAC-Kartslalom-Meisterschaft konnten Celina Achilles und Manuel Radtke jeweils ihre Klassen gewinnen.
Im Laufe der Jahre sank die Mitgliederzahl auf 87, während der vcb ins 6. Jahrzehnt seiner Geschichte eintrat. Bei den Slalomveranstaltungen im August erlebten die Teilnehmer „Affenhitze“ mit 44 Grad Celsius. Zu Beginn des Jahres 2016 zählte der vcb 77 Mitglieder. 2017 feierte der Club seinen 65. Geburtstag im Hotel Grunewald mit einem Altmitglieder-Treffen, an dem 15 Clubkameraden teilnahmen. Im Juni fand der 50. vcb-Bördesprint und im September der 70. Autoslalom statt, gefolgt von den 20. Oscherslebener Testtagen Anfang November.
2018 startete der vcb mit 73 Mitgliedern in die Saison, die mit dem 10. vcb-Kart-Winterpokal begann, den Celina Achilles gewann. Der 70. vcb-Kartslalom fand im Mai in Seelow statt, und im November wurden die 21. Oscherslebener Testtage ausgetragen. 2019 konnte der vcb vier neue Mitglieder begrüßen und zählte nun 77 Clubkameraden.
Der 12. vcb-Kart-Winterpokal fand 2020 statt und markierte einen besonderen Moment in der Vereinsgeschichte, auch wenn die Herausforderungen des Corona-Virus viele Motorsportveranstaltungen beeinflussten. Trotz der Absagen von Events wie den Oscherslebener Testtagen (OTT) und dem vcb-Finale konnte der NATC-Youngster-Cup erfolgreich durchgeführt werden, bei dem Lukas Platen erneut Vizemeister wurde.
Im Jahr 2021 setzte der vcb neue Maßstäbe, indem die Mitgliederversammlung erstmals im Umlaufverfahren und online stattfand, was 80 Clubkameraden die Teilnahme ermöglichte. Das Trainingsgelände für die Kartjunioren wurde auf einen Parkplatz beim Van der Valk Hotel verlegt, was neue Möglichkeiten für das Training eröffnete. Im Oktober fand ein spannender NATC-Lauf statt, gefolgt von den 23. Oscherslebener Testtagen im November. Das vcb-Saisonfinale wurde ebenfalls im Van der Valk Hotel ausgerichtet. Obwohl es in diesem Jahr keinen Hans-Schroeder-Pokal gab, erhielten alle Kartjunioren einen Pokal als Anerkennung für ihre Leistungen. Der vcb blickt optimistisch in die Zukunft und freut sich auf kommende Herausforderungen und Erfolge.